Explosionsschutz

Das Leben und die Gesundheit der Arbeitnehmenden müssen vor den Gefahren einer Explosion geschützt werden. Explosionsgefahren können in allen Betrieben auftreten, in denen brennbare Stoffe gelagert werden oder mit ihnen umgegangen wird. Solche Stoffe können brennbare Gase sein (z. B. Flüssiggas, Erdgas), brennbare Flüssigkeiten (z. B. Lösemittel, Treibstoffe) und Stäube brenn barer Feststoffe (z. B. Holz, Nahrungsmittel, Metalle, Kunststoffe). Die betroffenen Personen sind im Falle einer Explosion gefährdet durch unkontrollierte Flammen und Druckwirkungen in Form von Hitzestrahlung, Flammen, Druckwellen, durch umherfliegende Trümmer und durch schädliche Reaktionsprodukte. Zum Auswählen der geeigneten Massnahmen muss für jedes betroffene Unternehmen ein zugeschnittenes Explosionsschutzkonzept erarbeitet werden. Die Resultate sind im Explosionsschutzdokument festzuhalten.

Im Rahmen des Explosionsschutzes sorgen wir für die Festlegeung der geforderten Explosionsschutzmassnahmen. Dazu gehören:

  • Durchführung von Risikobeurteilungen
  • Zoneneinteilung (Zonenpläne)
  • Definition der Massnahmen des vorbeugenden Explosionsschutzes
    • Verhindern oder Reduzieren von explosionsfähiger Atmosphäre
    • Verhindern von Zündquellen
    • Massnahmen zur Reduktion der Auswirkungen möglicher Explosionen
    • Betriebliche organisatorische Massnahmen
  • Erstellen des Explosionsschutzdokuments
  • Schulung der Mitarbeiter

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In der Folge erkennen Sie das Vorgehen beim Erstellen eines Explosionsschutzdokument 

Bei der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung muss der Arbeitgeber die Gefährdungen durch gefährliche explosionsfähige Gemische im Explosionsschutzdokument besonders ausweisen.

Dies ergibt sich aus der Gefahrstoffverordnung, wonach der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung auch feststellen muss, ob die verwendeten StoffeGemische und Erzeugnisse bei Tätigkeiten zu Explosionsgefährdungen führen können.

Auch die Betriebssicherheitsverordnung nimmt Bezug auf das Explosionsschutzdokument.

Aus dem Explosionsschutzdokument muss insbesondere hervorgehen,

  1. dass die Explosionsgefährdungen ermittelt und einer Bewertung unterzogen worden sind,
  2. das Explosionsschutzkonzept,
  3. ob und welche Bereiche in Explosionsschutzzonen eingeteilt wurden,
  4. für welche Bereiche besondere Explosionsschutzmassnahmen getroffen wurden,
  5. wie die Zusammenarbeit verschiedener Firmen geregelt ist und
  6. welche Überprüfungen technischer Schutzmaßnahmen und welche Prüfungen zum Explosionsschutz durchzuführen sind.

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